Aktuelle Projekte

"Aktuelle Lebenslagen von Menschen aus dem Land Brandenburg, die in der Sowjetischen Besatzungszone/ DDR politisch verfolgt wurden oder Unrecht erlitten und deren mitbetroffenen Familien"

Der brandenburgische Landtag beschloss im Jahr 2016 die Beauftragung einer Sozialstudie. Ausgangspunkt war die Enquete-Kommission “Aufarbeitung der Geschichte und Bewältigung von Folgen der SED-Diktatur und des Übergangs in einen demokratischen Rechtsstaat im Land Brandenburg“, die sich mit ehemals politisch Verfolgten, ihrer Würdigung und der Wiedergutmachung befasste. Die Untersuchung der heutigen Lebenslagen von Menschen und ihren Familien im Land Brandenburg, die in der SBZ/DDR politisch verfolgt wurden oder Unrecht erlitten, soll Impulse und Empfehlungen für weiteres politisches Handeln geben und ggfs. neue Handlungsfelder aufzeigen. Das BIS - Berliner Institut für Sozialforschung GmbH - wurde von der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur mit der Studie betraut.

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„Energieeffiziente Temperierung in Kirchen“ (ETiK)

Erprobung der besten Lösungen zur energieeffizienten Temperierung in Kirchen Norddeutschlands

In vielen Ev.-luth. Landeskirchen sind die hohen Energieverbräuche durch Heizkosten zunehmend ein Problem. Laut Klimaschutzkonzept der Landeskirche Hannover sowie den Beschlüssen der Evangelischen Kirche in Deutschland EKD sind die aus der Beheizung von Sakralbauten resultierenden erheblichen CO2-Emissionen deutlich zu reduzieren.

Das Ziel des Projektes ist die Umsetzung von nachhaltigen Lösungen zur Beheizung und Lüftung von Kirchbauten unter ökonomischen, ökologischen und konservatorischen Aspekten. Durch innovative Methoden der Meß- und Regelungstechnik und moderner Technologien kann eine Energieeinsparung von bis zu 33 Prozent erreicht werden, ohne die Behaglichkeit für Kirchengänger zu reduzieren.

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„Energieeffiziente Sanierung von Gebäuden im Bestand - Evaluation der Mieterakzeptanz“

Die ABG Frankfurt Holding hat sich seit langem dem energieeffizienten Bauen verpflichtet und auch energieeffiziente Sanierungen im Bestand realisiert. Die Erfahrungen, die die AGB mit ihren Bauvorhaben gesammelt hat, sollen anhand eines Beispielprojekts dargestellt werden und damit helfen, die Hemmnisse der energieeffizienten Sanierungen abzubauen.

Eine besondere Herausforderung bei Sanierungsprojekten stellt die Einbindung von Bewohnern / Mietern dar. Das BIS wird deshalb im Rahmen einer Studie die Möglichkeiten ausleuchten, wie man sie „mitnehmen“, d.h. in den Sanierungsprozess einbinden und damit ihre Akzeptanz für diesen teils belastenden Prozess erhöhen kann.

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Bildquelle: Vorbildliche Bauten, Handlungempfehlungen zur Umsetzung des Effizienzhaus Plus Standards

„Sozialwissenschaftliches Monitoring: Klimaneutrales Stadtquartier - Neue Weststadt Esslingen“

Das Berliner Institut begleitet das Projekt des "Klimaneutralen Stadtquartiers - Neue Weststadt Esslingen". Erfolg und Übertragbarkeit des Projektes hängen entscheidend von der Akzeptanz der verschiedenen Nutzungsgruppen ab. Um frühzeitig die Wünsche und die Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger zu erkennen und zu berücksichtigen, wird das BIS ein Sozialwissenschaftliches Monitoring durchführen. Mit Hilfe eines detaillierten Kommunikationskonzeptes soll außerdem umfassend und transparent über das Projekt und die eingesetzten neuen Technologien informiert werden. Ziel ist nicht nur, den Nachweis für die Funktionsfähigkeit und Alltagstauglichkeit im Hinblick auf ein zukünftiges, deutschlandweit anwendbares Energiesystem zu erbringen, sondern auch nachvollziehbar zu dokumentieren. Die Projektstruktur von lokalen und überregionalen Verbundpartnern und die beispielhafte Siedlungs- und Nutzungsstruktur der „Neuen Weststadt“ bietet die Chance, die Ergebnisse auf andere Städte und Kommunen zu übertragen.

 

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Abbildung: Lageplan neue Weststadt (Quelle: STW Steinbeis-Innovationszentrum, Energie-, Gebäude- und Solartechnik)

„Pflege und Lebenserwartung für Deutschland

und die Länder 1999 bis 2015“

Die Einführung der Pflegeversicherung in Deutschland als Pflichtversicherung war verbunden mit der Einführung einer Pflegestatistik. Die Statistik erfasst sowohl die Personen, die Pflegeleistungen erhalten, als auch die Einrichtungen, die Pflegeleistungen erbringen.

 

Durch die steigende Lebenserwartung erreichen mehr Personen eines Jahrganges ein höheres Alter. Entsprechend ist davon auszugehen, dass auch die absolute Anzahl der Personen in Pflege weiter steigen wird.

Die Pflegedaten als Bestand zum Stichtag lassen sich dazu nutzen, die Aussagen zur Lebenserwartung und deren Entwicklung weiter zu qualifizieren. Es lassen sich verschiedene Parameter wie die Pflegedauer und die Lebenserwartung außerhalb von Pflege berechnen.

 

In dem Projekt werden die Parameter Pflegezugang (Inzidenz), Zugangsalter, Pflegedauer und Pflegebestand berechnet und auf die jeweilige Sterbetafelbevölkerung angewendet. Ein solches Kennziffernsystem hat den Vorteil, dass es standardisiert und vergleichbar ist und den bestimmenden Lebensverlängerungsprozess miteinschließt.

Eine Überführung des analytischen Ansatzes in die Gesundheitsberichterstattung (GBE) in Deutschland wäre möglich und ist wünschenswert.

„Effizienzhaus Plus – Empfehlungen für eine erfolgreiche Umsetzung“

Mittlerweile liegen einige Erfahrungen zur Bauweise, Planung und Umsetzung von Effizienzhäusern Plus vor. Die Fachöffentlichkeit ist sich einig, dass diese Häuser „funktionieren“, aber dass es Hemmnisse bei der baulichen und technischen Umsetzung von Gebäuden in dem Standard gibt. Um diesen Problemen bei der Erstellung von Effizienzhäusern Plus zu begegnen, werden Expertenbefragungen (Architekten, Ingenieure, Energie-Berater, private und institutionell Bauherren, Handwerker, Produkthersteller, Investoren, Betreiber, Nutzer) durchgeführt, die es ermöglichen auf größerer Datenbasis die Sichtweisen der Beteiligten am Bau von Gebäude im Effizienzhaus Plus Standard zu erfassen und vergleichend zu analysieren. Das Ziel des Projekts ist es Handlungsempfehlungen zu erarbeiten, um die erfolgreiche Umsetzung von Effizienzhäusern Plus zu unterstützen und die Etablierung des Standards voranzutreiben. 
 

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Wellbeeing - Forschungsprojekt zum Bewohnerkomfort

Im Rahmen des Forschungsprojekts, welches vom Bundesministerium für Bauen sowie der Forschungsinitiative ZukunftBAU der Bundesanstalt für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) gefördert wird, soll untersucht werden, was ein gesundes und komfortables Wohnumfeld ausmacht. 

Dafür werden in ausgewählten Häusern Daten zur Raumtemperatur, Raumluftqualität (Luftfeuchtigkeit, CO2 Gehalt der Raumluft) und zum Stromverbrauch erfasst. Außerdem werden die Bewohner und Bewohnerinnen nach ihrem Komfortempfinden und Ihrer Behaglichkeit befragt. 

 

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LISA habitec

>>> Living independently in Südtirol Alto-Adige through an Integration of Habitat, Assistance, Bits and Technology by a value System based on local Resources.

Das LISA-Konsortium entwickelt Lösungen zum Erhalt der Selbstständigkeit und Selbstbestimmtheit älter werdender Menschen in ihrem bestehenden Lebensumfeld durch technische und gleichzeitig Wohnraum-integrierte Assistenzsysteme. Das in der Provinz Bozen vorhandene technische Wissen, die handwerklichen Fähigkeiten und die gewachsenen Unternehmensstrukturen sind im LISA-Konsortium gebündelt, mit dem Ziel, die Ressourcen der beteiligten Unternehmen zu einem Produkt-Dienstleistungssystem zu integrieren. 

 

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Netzwerk: Modellhäuser im "Effizienzhaus Plus Standard"

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit führt im Rahmen der Forschungsinitiative Zukunft Bau die Modellprojekte Effizienhaus Plus Standard weiter. Mit dem Programm werden Bauherren unterstützt, die Gebäude errichten, die deutlich mehr Energie produzieren, als für deren Betrieb notwendig ist. Diese Energie soll insbesondere für die Elektromobilität zur Verfügung stehen. 

Die Modellprojekte werden im Rahmen eines wissenschaftlichen Begleitprogramms ausgewertet. Mit den Ergebnissen soll das Energiemanagement von modernen Gebäuden verbessert und die notwendigen Komponenten für die energieeffiziente Gebäudehülle und die Nutzung erneuerbarer Energien fortentwickelt werden. 
Das Berliner Institut für Sozialforschung ist mit dem sozialwissenschaftlichen Monitoring der Modellprojekte im Effizienzhaus Plus-Standard beauftragt. 

 

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Brandenburgische Straße 16

10707 Berlin

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