Pilotprojekt zur Digitalisierung im SHK-Handwerk  
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​Hintergrund und Ziel des Projekts  
Das Forschungsprojekt zielt darauf ab, die Potenziale digitaler Technologien für mehr Energieeffizienz im Gebäudesektor besser zu nutzen und die Umsetzung im SHK-Handwerk zu erleichtern. Digitale Lösungen wie intelligente Heizungs-, Lüftungs- und Klimasysteme oder die Analyse von Gebäudedaten können den Energieverbrauch optimieren, Betriebskosten senken und den ökologischen Fußabdruck verringern.  
Trotz dieser Vorteile bestehen in der Praxis Umsetzungsbarrieren. Die Auswahl, Installation und Integration digitaler Systeme erfordern Fachkenntnisse, die in der regulären Ausbildung bislang kaum vermittelt werden. Viele Fachkräfte müssen sich diese Kompetenzen erst durch Weiterbildungen aneignen.  
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Das Projekt untersucht deshalb:  
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Welche Chancen und Potenziale sehen Fachkräfte im SHK-Handwerk?  
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Mit welchen Herausforderungen sind sie konfrontiert?  
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Wo besteht besonderer Unterstützungsbedarf beim Wissensaufbau?  
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Welche Anforderungen ergeben sich für zukünftige Weiterbildungsangebote?  
 
Das Projekt wird in mehreren Arbeitsschritten umgesetzt:
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In qualitativen Interviews mit Expertinnen und Experten aus dem SHK-Handwerk werden explorativ Bedarfe und Hemmnisse für Weiterbildungen ermittelt.
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Die daraus gewonnenen Erkenntnisse bilden die Grundlage für einen Workshop, in dem in interaktiven Arbeitsphasen konkrete Impulse für zukunftsorientierte Weiterbildungsformate entwickelt werden.
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In einer quantitativen Online-Befragung unter SHK-Betrieben im Bundesgebiet werden die erarbeiteten Weiterbildungsbedarfe und -formate validiert.
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Abschließend werden Handlungsempfehlungen erarbeitet.
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​Die Ergebnisse werden in einem Abschlussbericht ausgearbeitet und Handlungsempfehlungen mit Innungen, Handwerkskammern und Politikerinnen und Politikern geteilt und diskutiert.  
​Im Auftrag von
Das Projekt wird im Auftrag des Kompetenzzentrums für Energieeffizienz durch Digitalisierung (KEDi) durchgeführt, das in der Deutschen Energie-Agentur (dena) angesiedelt ist. KEDi versteht sich als Impulsgeber für innovationsorientierte Bildung, als Brücke zwischen Praxis, Forschung und Bildung, Auftraggeber für Studien und Forschung sowie als Multiplikator für Wissenstransfer und Vernetzung.

Quantitative Befragung unter SHK-Betrieben 
Die Befragung richtet sich an die Geschäftsführung und Meister*innen von SHK-Betrieben.
Ziel ist es, mehr über Ihre Wünsche und Bedarfe nach Weiterbildungsangeboten zu erfahren. Wir fragen nach Chancen und Herausforderungen digitaler Technologien und den erforderlichen Kompetenzen zur Einsparung von Energie in Wohngebäuden.
Mit Ihrer Teilnahme unterstützen Sie die SHK-Branche und profitieren selbst: Ihre Einschätzungen helfen, Strategien gegen Fachkräftemangel zu entwickeln, den Arbeitsalltag zu erleichtern, die Zusammenarbeit zu verbessern und das Weiterbildungspotenzial Ihres Teams optimal zu nutzen.
Wenn Sie eine leitende Funktion in einem SHK-Betrieb innehaben, laden wir Sie herzlich ein, an unserer Umfrage (Dauer: 10 Minuten) teilzunehmen. Ihre Angaben bleiben selbstverständlich anonym und werden ausschließlich zu wissenschaftlichen Zwecken verwendet und nicht weitergegeben.  
Vergangener Workshop „Digitale Lösungen für SHK-Profis“ - Mehr Know-how, mehr Zufriedenheit, mehr Energieeffizienz
Am Mittwoch, den 16. Juli 2025, veranstalteten wir gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Energieeffizienz durch Digitalisierung (KEDi) einen praxisorientierten Workshop in Halle (Saale). Ziel der Veranstaltung war es, gemeinsam mit Fachkräften aus dem SHK-Handwerk konkrete Impulse für zukunftsfähige Weiterbildungsformate zu entwickeln. Im Fokus standen digitale Lösungen, die nicht nur zur Reduktion von Emissionen beitragen, sondern auch den Arbeitsalltag erleichtern und die Kundenzufriedenheit steigern können.
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Zielgruppe:
Der Workshop richtete sich an SHK-Betriebe sowie Gesell*innen, die sich mit den Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung im Gebäudesektor auseinandersetzen möchten. Besonders Ausbildungsbetriebe sind eingeladen, junge Fachkräfte zur Teilnahme zu motivieren – ihre Perspektiven und Erfahrungen sind ein wertvoller Beitrag zur Weiterentwicklung des Handwerks.
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Hintergrund:
Das SHK-Handwerk spielt eine zentrale Rolle für den Klimaschutz und die Energieeffizienz im Gebäudebereich. Gleichzeitig zeigt sich in der Praxis, dass es an konkretem Wissen zur Anwendung digitaler Technologien mangelt. Die Umsetzung digitaler Lösungen gestaltet sich oft schwierig, obwohl sie ein enormes Potenzial bieten. Um diese Lücke zu schließen, braucht es gezielte, praxisnahe Weiterbildung, die sich an den realen Anforderungen des Arbeitsalltags orientiert.
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Inhalte und Methodik:
Im Rahmen des Workshops erhielten die Teilnehmenden einen fundierten Überblick über aktuelle digitale Entwicklungen und deren Nutzen für das SHK-Handwerk. In interaktiven Arbeitsphasen wurde gemeinsam erarbeitet, welches Wissen für innovative Leistungen erforderlich ist und wie Weiterbildungsformate gestaltet sein müssen, um sowohl praktikabel als auch motivierend zu sein. Dabei wird besonderer Wert auf den Austausch unter Kolleg*innen gelegt – Erfahrungen aus der Praxis standen im Mittelpunkt.
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Pilotprojekt: Von der Idee zur bundesweiten Umsetzung
Der Workshop war Teil eines mehrstufigen Pilotprojekts. Im Vorfeld wurden Interviews mit SHK-Fachkräften aus dem gesamten Bundesgebiet geführt. Die Ergebnisse floßen in die Workshopgestaltung ein. Im Anschluss an den Workshop wurden die entwickelten Weiterbildungsformate und Ergebnisse durch eine bundesweite Befragung validiert. Die daraus gewonnenen Impulse wurden durch das Kompetenzzentrum Energieeffizienz durch Digitalisierung aufbereitet und an Innungen sowie Handwerkskammern weitergegeben. ​
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Veranstalter:
Veranstaltet wurde der Workshop vom Kompetenzzentrum Energieeffizienz durch Digitalisierung (KEDi) und dem Berliner Institut für Sozialforschung (BIS). KEDi versteht sich als Impulsgeber für innovationsorientierte Bildung, als Brücke zwischen Praxis, Forschung und Bildung, Auftraggeber für Studien und Forschung sowie als Multiplikator für Wissenstransfer und Vernetzung. Das BIS erhebt, analysiert und evaluiert Weiterbildungsbedarfe im SHK-Handwerk und entwickelt praxisnahe Empfehlungen.
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