Familien- und Mütterbefragung rund um die Geburt

Das Projekt

Im Auftrag der Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration (Sozialbehörde) der Freien und Hansestadt Hamburg führt das BIS eine „Familien- und Mütterbefragung rund um die Geburt“ durch. Sie dient dazu, das bestehende geburtshilfliche Angebot in Hamburg bedarfsgerecht weiterzuentwickeln. Ziel ist es, das Angebot und die Versorgung von schwangeren Frauen, von Müttern und Kindern während des Wochenbetts und während des ersten Lebensjahrs des Kindes zu verbessern.

 

Durch den 2020 festgelegten Aktionsplan „Gesunde Geburt“ wird die Geburtshilfe in Hamburg bereits intensiv begleitet und gefördert. Federführend zuständig ist hierfür die Sozialbehörde, die eine Fachkommission mit Vertreterinnen und Vertretern der für die Geburtshilfe zuständigen Personen und Verbänden sowie Elterninitiativen gebildet hat. Die Sozialbehörde hat der Fachkommission zugesagt, eine „Familien- und Mütterbefragung rund um die Geburt“ zu beauftragen, da eine solche Studie als notwendig erachtet wurde.

Durch eine inhaltlich umfassende und möglichst repräsentative Befragung von Müttern in den ersten Jahren nach der Entbindung sollen Hinweise für konkrete Verbesserungsmöglichkeiten der geburtshilflichen Versorgung erforscht und vorgestellt werden.

Bezogen auf das bestehende Angebot verfolgt die Familien- und Mütterbefragung konkret die Ziele, herauszufinden, wie sich der Zugang zu bestehenden Angeboten erleichtern und das Informationsangebot über die bestehenden Angebote verbessern lässt. Zukünftig sollen frühzeitig jene Mütter erreicht werden, die von sich aus nicht aktiv Hilfs- und Unterstützungsangebote in Anspruch nehmen können oder wollen. So sollen auch Selbsthilfekompetenzen gestärkt werden.

Ferner hilft die wissenschaftliche Studie, Verbesserungsmöglichkeiten oder Lücken in der bestehenden Versorgung sowie Präventions- und Unterstützungsbedarfe zu erkennen und das bestehende Angebot bedarfsgerecht auszubauen.

In Hamburg liegen bisland noch keine Befragungsdaten zur Hebammenpräsenz oder der von Müttern wahrgenommenen Betreuung und Versorgungwährend der Geburt vor. Diese Studie wird daher wichtige empirische Erkenntnisse zur Situation in Hamburg liefern und dazu beitragen, die genannten Ziele umzusetzen.

Im Auftrag von

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